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Stolzer Preis für stolze Leistung

Artikel aus Lauffeuer 05/13:

 

Alle Jugendfeuerwehren erhalten den Deutschen Nationalpreis 2013

 

Helmut SchmidtDie Ehre ist groß, schließlich steht Altkanzler Helmut Schmidt (Bild rechts) hinter dem mit 50.000 Euro dotierten Nationalpreis, der im Juni an die Deutschen Jugendfeuerwehren verliehen wird.

Hinter dem Preis stehen hohe Ziele: Die überparteiliche, unabhängige und gemeinnützige Deutsche Nationalstiftung will das Zusammenwachsen Deutschlands fördern, die Identität der deutschen bewusst machen und und die Idee der deutschen Nation als Teil eines vereinten Europas stärken. Sie veranstaltet internationale Jugendprojekte, Tagungen, Disskussionsforen und vergibt seit 1997 jährlich den Deutschen Nationalpreis an Menschen und Institutionen, die sich um die Ziele der Stiftung beispielhaft verdient gemacht haben. Zu den bisherigen Preisträgern zählen zum Beispiel die Initiative zum Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden, die Herbert-Hoover-Schule in Berlin („Deutsch auf dem Schulhof“), das Geschichtsnetzwerk junger Europäer „Eustory“, die Schriftsteller Erich Loest, Monika Maron und Uwe Tellkamp sowie das für Kindergärten entwickelte Singprogramm „Canto elementar“.

 

„Bei uns hat jeder seinen Platz“

Bereits im März gab die Stiftung bekannt, dass die Jugendfeuerwehren diesjähriger Preisträger sind. Bundesjugendleiter Johann Peter Schäfer (Bild links) war bei der Bekanntgabe dabei und sagte: „Es ist eine sehr große Ehre, die uns die Nationalstiftung zuteil werden lässt. Der Nationalpreis ehrt die vielen Ehrenamtlichen in den Jugendfeuerwehren, die überall in Deutschland diese Jugendarbeit erst möglich machen.“ Auch zukünftige Ziele ließ er bei seiner Rede nicht außer Acht: „Für uns ist der Preis Anerkennung und Ansporn zugleich. Die Jugendfeuerwehren sind Spiegel unserer Gesellschaft. Bei uns hat jeder seinen Platz, der sich mit Herz, Hand und Verstand für und mit anderen engagieren möchte.“

 

„Verantwortung übernehmen und Spaß haben“

Die Gründe für die Verleihung des Preises an die Jugendfeuerwehren sind vielfältig. So heißt es in der Begründung beispielsweise: „Mädchen und Jungen aller gesellschaftlichen Schichten und Hintergründe erlernen als Kinder und Jugendliche ab dem sechsten, zehnten oder 12. Lebensjahr in wöchentlichen Treffen von älteren Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren nicht nur Grundfertigkeiten des Brandschutzes, der Feuerwehrtechnik und der Katastrophenabwehr. Vielmehr umfasst die vielfältig und breit angelegte Jugendarbeit auch soziale Aufgaben, praktische Demokratieerziehung, Internationalität und Freizeitgestaltung. Die Jugendlichen erleben Gemeinschaft und Zusammengehörigkeitsgefühl mit Pflichten Rechten und Erfolgen. Sie übernehmen Verantwortung und haben Spaß bei gemeinsamen Freizeitunternehmungen. Sie lernen schon in jungen Jahren die Bedeutung der Freiweilligen Feuerwehren als unverzichtbare gesellschaftliche Institutionen kennen und können ihre erworbenen Kenntnisse später dort oder an anderer Stelle verwenden.“

 

Jede JF ist Preisträger und kann es auch zeigen

Die Besonderheit der diesjährigen Preisvergabe ist, dass jede Jugendfeuerwehr in Deutschland Preisträger ist. Bewusst geht der Preis nicht etwa an den Bundesverband Deutsche Jugendfeuerwehr, sonder an alle der fast 18.000 Jugendgruppen im gesamten Bundesgebiet.

Hamburg Rathaus Am 05. Juni 2013 findet im Großen Saal des Hamburger Rathauses die offizielle Verleihung des Preises statt. Doch schon vorher können die Jugendfeuerwehren die Auszeichnung zeigen. Dafür gibt es in diesem Jahr erstmals eine Vignette, die für die Öffentlichkeitsarbeit sowie in der internen Kommunikation genutzt werden kann. Jugendfeuerwehren können das Signet zum Beispiel auf ihrer Internetseite einstellen sowie auf den Briefbogen und Flyer drucken. Die Vignette steht auf der Website der Deutschen Jugendfeuerwehren im Bereich Downloadcenter als Datei zum Herunterladen bereit.

 

Mehr Information zur Stiftung gibt es im Internet unter www.nationalstiftung.de