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Jugendflamme 1

Jugendflamme Emblem Stufe 1

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Europapark war das Ziel

Aus dem AK-Kurier vom 30.10.2012:

Die Jahresabschlussfahrt der Jugendfeuerwehren im Landkreis Altenkirchen führte zum Europapark Rust. Rund 360 Jugendfeuerwehrler waren dabei, mit sieben Bussen wurde die Fahrt bewältigt.

Kreis Altenkirchen. Am vergangenen Samstag war es für die Mitglieder der 17 Jugendfeuerwehren im Kreis Altenkirchen endlich so weit. Der Jahresausflug der Jugendfeuerwehren stand auf dem Tagesplan. Schon früh brach man in den Europapark nach Rust bei Freiburg auf. Mit insgesamt sieben Bussen ging es los.

Um ca. 10 Uhr kamen alle gemeinsam in Rust an. Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Hain und sein Vertreter Christian Baldus waren zur Verkürzung der Wartezeit am Kartenschalter schon vorausgefahren und hatten die Eintrittskarten geholt. Diese wurden schnellstens verteilt und schon ging es unter anderem los mit den wilden Fahrten auf Poseidon, der Schweizer Bobbahn, der Eurosat Achterbahn, Atlantica Super Splash und der Superachterbahn Blue Fire.
Leider spielte das Wetter nicht ganz mit. Somit waren zunächst bis nachmittags die Hauptattraktionen gesperrt. Trotzdem hatten alle ihren Spaß.

Gegen 17 Uhr trafen sich dann alle am Ausgang zum Gruppenfoto. Danach ging es in die Busse und von dort nach Hause, wo alle heil gegen 22 Uhr eintrafen.
Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Hain bedankte sich bei den Busfahrern, welche alle samt unentgeltlich gefahren waren. Ebenso ging sein besonderer Dank an das Busunternehmen Knautz, welches sechs Busse stellte und an die Firma Martin Becker, die einen Bus stellte.

"Dies ist einzigartig in Rheinland-Pfalz, wenn nicht sogar im ganzen Bundesgebiet", meinte Hain. Aber ohne den Einsatz von Peter Link und Erich Schönfelder von der Firma Knautz sowie Christoph Krämer von der Firma Martin Becker, welche die Tour mit Hain und Baldus geplant hatten, wäre dies nicht umsetzbar gewesen

Anmerkung: Die JF VG Daaden war mit 18 Mitgliedern dabei

Gemeinsame Abschlussübung von THW-Jugend und der Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Daaden

Gute Leistung trotz schlechtem Wetter und leichter Verzögerung

 

Emmerzhausen. Am Samstag, 06.10.2012 fand an der Ski-Hütte in Emmerzhausen die gemeinsame Abschlussübung von THW-Jugend des Ortsverbandes Betzdorf und Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Daaden statt. Trotz des sehr schlechten Wetters waren einige aktive Kameraden, Eltern und interessierte Zuschauer gekommen um sich von dem guten Ausbildungstand der jungen Helfer zu überzeugen.

Die Abschlussübung startete mit etwas Verzögerung, später als geplant. Der Grund dafür war ein Autounfall in Alsdorf. Hier standen die Fahrzeuge des Technischen Hilfswerkes in einem Stau der sich nach dem Autounfall gebildet hatte.

Die Jugendlichen wurden an der Ski-Hütte vor eine komplexe Aufgabe gestellt: In der Ski-Hütte war es aus ungeklärtem Grund zu einer Rauchentwicklung gekommen. Zwei Personen hatten die Ski-Hütte betreten um die Fenster von innen zu öffnen. Hierbei wurden sie durch das einatmen der Rauchgase bewusstlos. Eine dritte Person war vor Panik in den Wald gerannt und eine Böschung herabgestürzt.

Die Jugendfeuerwehr führte die Menschenrettung und Brandbekämpfung im Inneren der Ski-Hütte durch. Eine zweite Gruppe baute aus einem 5000 Liter fassenden Faltbehälter eine Wasserversorgung auf und führte die Brandbekämpfung im hinteren Teil der Hütte durch. Die THW-Jugend baute eine Seilbahn auf, an der eine Korbtrage befestigt wurde. Hiermit wurde die Person aus dem simulierten Hang gerettet.

Bei der anschließenden Besprechung würdigten der stellvertretende Wehrleiter Andre Fries, Jugendfeuerwehrwart Björn Huhn, Stefan Schwan aus dem Vorstand der Kreisjugend-feuerwehr und der Zugführer des technischen Hilfswerkes Dieter Mies, die gute Leistung der Jugendlichen und bedankten sich bei den anwesenden Betreuern aus beiden Gruppen für ihr Engagement. Gemeinsam wurde festgestellt dass mit der Jugend beider Hilfsorganisationen die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit in der Zukunft gelegt wird.

Die Übung wurde von Betreuer Markus Hees aus Derschen ausgearbeitet. Beide Jugendgruppen kamen im Anschluss an die Übung zum gemeinsamen Grillen im Feuerwehrhaus in Derschen zusammen. Hierbei wurden schon die ersten Vorschläge für gemeinsame Treffen im neuen Jahr ausgetauscht.

Beide Jugendorganisationen freuen sich auf Verstärkung! Man findet sie im Internet unter www.jugendfeuerwehr-daaden.de und unter www.ov-betzdorf.thw.de 

Grillabend der Jugendfeuerwehr

Aus dem Daadener Mitteilungsblatt vom 21.09.2012:

 

Am 10. September fand erstmals ein Grillabend der Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Daaden gemeinsam mit den Eltern der Jugendlichen statt. Zunächst stellen die Jugendfeuerwehrleute unter fachmännischer Anleitung ihrer Betreuer ihr Können im Rahmen einer Angriffsübung unter Beweis. Anschließend berichtete VG Jugendwart Björn Huhn mit einem kurzweiligen Vortrag über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, wie z.B. die Teilnahme an verschiedenen Jubiläen befreundeter Jugendfeuerwehren oder das Ablegen der Jugendflamme Stufe 1. In diesem Jahr nimmt die Jugendfeuerwehr noch an einem Ausflug der Kreisjugendfeuerwehr in den Europapark nach Rust teil. Außerdem steht am 17.11.2012 noch die Abnahme der Jugendflamme Stufe 2 in Daaden an.
Im Anschluss dankte Bürgermeister Schneider allen Jugendlichen und Betreuern für die gezeigten Leistungen und ehrte die Absolventen der Jugendflamme Stufe 1 und der Leistungsspange (abgenommen am 17.06.2012 in Höhn/WW) mit einer Urkunde.
Liza-Marie Kohlmann, Nico Kohlmann, Benjamin Patt, Tim Fries, Gerrit Stühn, Lea Schmitt, Justin Sun, Daniel Gergel, Robin Held, Felix Urrigshardt und Justin Winkler legten erfolgreich die Prüfung für die Jugendflamme Stufe 1 ab. Gerrit Stühn und Dominik Hees waren bei der Abnahme der Leistungsspange erfolgreich.

Der Abend wurde mit einem gemeinsamen Essen abgerundet. Hier gilt der Dank den Kameraden des Löschzuges Friedewald/Nisterberg, die Steaks und Würste zubereiteten.

"Von unschätzbarem Wert"

Aus der Siegener Zeitung vom 27.08.2012:

 

Katzwinkel. 15 Jahre Jugendfeuerwehr VG Wissen / Volker Hain folgt Christian Baldus

„Ohne uns wird es brenzlig!“ Unter diesem Motto begrüßte der neue Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Hain am Samstagnachmittag in der Katzwinkler Glück-Auf-Halle die befreundeten Jugendfeuerwehren des Kreises und die der Verbandsgemeinde Wissen. 15 Jahre gibt es nun innerhalb der Verbandsgemeinde Wissen schon Jugendfeuerwehren: Ein Konzept, das sich gelohnt hat, darin waren sich alle Gäste und Gratulanten zu diesem Jubiläum einig.

„Wie schnelllebig unsere Zeit ist, merkt man erst, wenn man ein solches Jubiläum feiert. Etwa 110 Jugendliche in neuen Uniformen, aufgeregte und nervöse Jugendwarte, Betreuer und Verantwortliche sind vor 15 Jahren zusammengekommen, um erwartungsvoll die Jugendfeuerwehr für den Raum Wissen zu gründen.“ So- oder so ähnlich- stellte sich Volker Hain den Tag der Gründung in seiner Begrüßung vor. Dank ging vor allem an die Gründungsväter Franz Zöller als damaliger kreisjugendfeuerwehrwart, Werner Sauer als Wehrleiter a.D., Martin Höfer in Personalunion als erster Verbandsgemeindejugendwart und erster Jugendwart in Katzwinkel. Ferner waren auch der damalige Wissener Jugendwart Matthias Krömer und Volker Neuhoff als erster Jugendwart in Schönstein an der Grundsteinlegung beteiligt. Bürgermeister Michael Wagener war auf politischer Ebene involviert. Seit 15 Jahren also finden sich nun Jungen und Mädchen zusammen, um in der Tradition der Floriansjünger den Gemeinschafts- und Kameradschaftsgeist zu pflegen und nebenbei im Dienst der Allgemeinheit ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Glücklich schätzen kann sich daher die Verbandsgemeindejugendfeuerwehr, für die Hain konstatierte:“Nachwuchssorgen sind längst kein Problem mehr. Es ist fast schwieriger freiwillige Helfer für die Jugendabteilung zu finden“.

 

Anerkennung und verdientes Lob gab es auch von offizieller Seite: Landrat Michael Lieber zollte der „gut angelegten Strategie der Jugendfeuerwehren, die zukunftsorientiert arbeiten“ Respekt und erwähnte nicht ohne Stolz , dass man im Kreis Altenkirchen mit insgesamt 17 Jugendfeuerwehren und über 350 Jugendlichen gut aufgestellt sei.

 

Einem der maßgeblich daran beteiligt ist, sprach Lieber auf eigenen Wunsch hin die Entpflichtung aus; der bisherige Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Baldus schied nach sieben Jahren aus dem Amt aus. Grund dafür ist vor allem sein Beruf als selbstständiger Bezirksschornsteinfeger. Doch ganz kann und will er dem Feuerwehrwesen nicht den Rücken kehren; künftig wird er als Stellvertreter von Volker Hain mit Rat und Tat zur Seite stehen. Für eben dieses Engagement, aufgrund er bei den Jugendlichen sehr beliebt ist, verlieh ihm Landrat Michael Lieber die Ehrennadel der deutschen Jugendfeuerwehr in Silber. In seinen Dankesworten hob Baldus das ausgeprägte „Wir-Gefühl“ hervor und honorierte den guten Mix der Tätigkeit aus feuerwehrtechnischer Ausbildung und abwechslungsreicher Freizeitgestaltung. „Ich hatte eine äußerst harmonische Zeit mit euch, die ich vorher in keinem anderen Amt erlebt habe. Vielen Dank für die tollen Jahre bei euch, in eurer Mitte.“

Doch auch Volker Hain, der mit Vorschusslorbeeren bedacht wurde, werde seine Sache gut machen, darin herrschte Übereinstimmung; Hain sei ein klasse Nachfolger, der sich bereits durch vorbildliche Zusammenarbeit hervorgehoben habe, so Baldus.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde der ehemalige Kreisjugendfeuerwehrwart Franz Zöller. Auch er erhielt die Ehrennadel der deutschen Jugendfeuerwehr in Silber und war von dieser Auszeichnung sichtlich gerührt. Zöller hat in seiner Feuerwehrlaufbahn alle Ämter auf Kreisebene besetzt, die man überhaupt ausüben kann. „Wir sind stolz, Franz Zöller ein Stück dessen wieder zu geben, was er uns Gutes getan hat. Nach 40 Jahren Dienst in und für die Jugendfeuerwehr hat er diese Ehrennadel mehr als verdient“, so Hain. Den Dankes- und Grußworten zum Jubiläum schloss sich Katzwinkels Ortsbürgermeister Wolfgang Würden an, der nun als Leiter der dortigen Jugendfeuerwehr Torsten Neuhaus und Philipp Sadowski begrüßt. Auch Klaus Eiteneuer in seiner Funktion als zweiter Beigeordneter der Verbandsgemeinde Wissen fand anerkennende Worte zum ehrenamtlichen Engagement; diese gelebte Solidarität sei von unschätzbarem Wert für das Wohl der Allgemeinheit.

Verbunden mit der Jubiläumsfeier gab es am Samstagmittag eine Dorfralley für die Gäste anderer Jugendfeuerwehren . In einem spannenden Wettbewerb, bei dem es beispielsweise Heuballen durch einen Parcours zu manövrieren galt, wurden die Jugendfeuerwehren aus Daaden, Siegtal, Asdorftal, Steinebach und Kausen anschließend für ihr Geschick geehrt. Den ersten Platz sicherten sich die Nachwuchskräfte der Floriansjünger Pleckhausen. Der neue Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Hain, der von seinem ehemaligen Team aus Katzwinkel, dem er 15 Jahre als Jugendwart vorstand, eine Fotoleinwand überreicht bekam, bezeichnete den bisherigen Werdegang der Jugendfeuerwehren in der Verbandsgemeinde Wissen schlicht und prägnant als Erfolgsstory. „Wer einmal sein Herz bei der Jugendfeuerwehr hat, den lässt die Faszination so schnell nicht mehr los“.

Den musikalischen Einstieg zur Feierstunde boten die Kameraden des Löschzuges 4: Die Stadt und Feuerwehrkapelle Wissen unter der Leitung von Christoph Becker erfreute das Publikum mit Marsch und konzertaner Musik.

Jugendrotkreuz Rheinland-Pfalz ermittelt die Besten

Artikel aus dem AK Kurier vom 20.08.2012:

 

Am Landeswettbewerb Rheinland-Pfalz des Jugendrotkreuzes in Daaden nahmen rund 390 Kinder und Jugendliche teil und ermittelt die Sieger, die im September beim Bundeswettbewerb in Berlin antreten.

Daaden. „JRK-Total: ein kunterbunter Haufen Spaß“ unter diesem Motto stand der diesjährige Landeswettbewerb des Jugendrotkreuzes aus Rheinland-Pfalz. An diesem Großereignis nahmen rund 390 Kinder und Jugendliche teil, außerdem 40 Schiedsrichter, 20 Notfalldarsteller und 50 DRK-Helfer des Landkreises Altenkirchen, sowie 10 DRK-Helfer des Westerwaldkreises.

Das der Landeswettbewerb in Daaden ausgetragen wurde, ist in erster Linie dem Landesleiter des Jugendrotkreuzes Erik Huhn (JRK-Daaden) zu verdanken. Huhn war es dann auch, der im Bürgerhaus die Ehrengäste des Tages begrüßte. Darunter den DRK Kreisgeschäftsführer Alfons Lang, den DRK Landesgeschäftsführer Norbert Albrecht, den VG Bürgermeister Wolfgang Schneider, den Ortsbürgermeister Günter Knautz, den Vorsitzenden des Ortsverbandes Gerhard Holz und weitere Angehörige des DRK Landes- und Kreisverbandes. Huhn richtete seinen Dank an die vielen freiwilligen Helfer des Kreisverbandes Altenkirchen für die tatkräftige Unterstützung.

Ein besonderer Dank galt den Bundeswehrsoldaten auf dem Stegskopf, denn dort waren die meisten der Teilnehmer für zwei Nächte untergebracht und Huhn lobte die sehr kooperative Zusammenarbeit mit den Soldaten, die auch einen Teil der Verpflegung ihrer „Wochenendgäste“ übernommen hatten. Angereist waren die Teilnehmer des Landeswettbewerbs am Freitagabend, um am Samstagmorgen an den Start zu gehen. Schließlich galt es 28 Gruppen durch die verschieden Stationen zu schleusen.

An den Start gingen zwölf Gruppen der Stufe I, also Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren, außerdem zwölf Gruppen der Stufe II – Jugendliche von 12 bis 17 Jahren und noch vier Schulsanitätsdienste. Sie alle hatten sich zuvor auf Wettbewerben der Kreis- und später der Bezirksebene für den Landeswettbewerb qualifiziert. Aus dem Landkreis Altenkirchen nahm nur eine Gruppe an dem Wettbewerb teil, die JRK`ler aus Herdorf der Alters-Stufe I. Ansonsten kamen die Teilnehmer aus Klotten, Großfischlingen, Neuwied, Prüm, Gerolstein, Waldesch, Koblenz, Rammstein und Alzey um nur einige zu nennen. Der Wettbewerb fand zum Teil auf dem Truppenübungsplatz und zum Teil im Zentrum von Daaden statt. So wurde der Bereich Sport und Spiel in Form eines Parcours nach dem Motto „Spiel ohne Grenzen“ auf dem Stegskopf durchgeführt.

Außerdem gab es auch musisch-kulturelle Aufgaben zu lösen, wozu eine Theateraufführung mit Handpuppen zählte. Innerhalb von Daaden durchliefen die Gruppen ihre Erste-Hilfe Stationen, sowie Themen des sozialen Bereichs. Die jüngeren mussten im Bereich Erste-Hilfe zum Beispiel eine Schnittwunde an der Hand versorgen, eine Platzwunde am Kopf verbinden und eine Rippenprellung behandeln.

Bei den Teilnehmern der Stufe zwei waren die Aufgaben schon bedeutend anspruchsvoller. Da gab es einen Patienten mit massivem Nasenbluten, einen Asthmaanfall, eine allergische Reaktion und einen Jagdunfall bei dem die Person in eine Schlagfalle getreten war, zu versorgen. Außerdem noch vier Opfer eines Autounfalls, wovon das kleinste noch ein Baby (Puppe) war. Der fortwährend weinende Säugling brachte zwei junge Helferinnen sogar dazu das Lied „La-Le-Lu“ anzustimmen.

Im Anschluss an die Maßnahmen gab es immer eine kurze Besprechung mit den Schiedsrichtern. Dabei erfuhren die jungen Helfer sofort, was sie falsch oder richtig gemacht hatten. Bei dem inszenierten Autounfall leistete zudem die Jugendfeuerwehr Daaden technische Hilfe.

Die hohen Temperaturen des Wettbewerbstages verlangten allen Teilnehmern einiges ab, denn die Aktivitäten zogen sich über rund acht Stunden hin. Am späten Nachmittag gab es dann noch eine Abschlussveranstaltung im Bürgerhaus. Auf die Rückkehr ins Quartier werden sich wohl die meisten gefreut haben, denn eine Betreuerin berichtete, dass dort von der Bundeswehr drei große Bassins zur Abkühlung aufgebaut waren. Die Abreise war für den Sonntag nach der Siegerehrung eingeplant.

Die Wettbewerbe des Jugendrotkreuzes haben eine lange Tradition. Sie dienen zum einen dem gegenseitigen Kennenlernen und um anderen der Überprüfung des Ausbildungsstandes der jungen Helfer. Landesgeschäftsführer Albrecht berichtete, dass derzeit 3650 Kinder und Jugendliche im JRK des Landes aktiv sind. Die rückläufige Bevölkerungszahl aber auch hier schon für Nachwuchsschwierigkeiten sorgt. Mit den Schulsanitätsdiensten und somit der Sicherheits- uns Gesundheitserziehung an Schulen geht man seit einiger Zeit einen neuen erfolgreichen Weg. Zudem konnten im ganzen Land 5.000 Lehrer in die Erste-Hilfe Ausbildung aufgenommen werden. Eine neue Bildungsinitiative des JRK-RLP soll für einheitliche Standards in der Ausbildung sorgen. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr sei die realistische Unfalldarstellung. Außerdem habe man einen Leitfaden für das JRK entwickelt, der Übergriffe auf Kinder und Jugendliche verhindern soll. Neu ist die Bundesweite Kampagne des JRK für die Klimahilfe, die läuft unter dem Motto: „Änder was, bevor`s das Klima tut“! Abschließend sagte Albrecht dass er stolz auf das JRK des Landes sei.

 

Sieger des Landeswettbewerbs wurden in der Stufe 1: das JRK Mettendorf (Kreis Bitburg-Prüm). Das JRK Herdorf belegte den 6. Platz in der Stufe 1.

In der Stufe 2 siegte das JRK Neupotz aus dem Kreis Germersheim und sie werden vom 7. bis 9. September am JRK-Bundeswettbewerb in Berlin teilnehmen. Bei den Schulsanitätsdiensten gewannen die Schüler des Gymnasium Cochem.