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Jugendflamme 1

Jugendflamme Emblem Stufe 1

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Jugendrotkreuz Rheinland-Pfalz ermittelt die Besten

Artikel aus dem AK Kurier vom 20.08.2012:

 

Am Landeswettbewerb Rheinland-Pfalz des Jugendrotkreuzes in Daaden nahmen rund 390 Kinder und Jugendliche teil und ermittelt die Sieger, die im September beim Bundeswettbewerb in Berlin antreten.

Daaden. „JRK-Total: ein kunterbunter Haufen Spaß“ unter diesem Motto stand der diesjährige Landeswettbewerb des Jugendrotkreuzes aus Rheinland-Pfalz. An diesem Großereignis nahmen rund 390 Kinder und Jugendliche teil, außerdem 40 Schiedsrichter, 20 Notfalldarsteller und 50 DRK-Helfer des Landkreises Altenkirchen, sowie 10 DRK-Helfer des Westerwaldkreises.

Das der Landeswettbewerb in Daaden ausgetragen wurde, ist in erster Linie dem Landesleiter des Jugendrotkreuzes Erik Huhn (JRK-Daaden) zu verdanken. Huhn war es dann auch, der im Bürgerhaus die Ehrengäste des Tages begrüßte. Darunter den DRK Kreisgeschäftsführer Alfons Lang, den DRK Landesgeschäftsführer Norbert Albrecht, den VG Bürgermeister Wolfgang Schneider, den Ortsbürgermeister Günter Knautz, den Vorsitzenden des Ortsverbandes Gerhard Holz und weitere Angehörige des DRK Landes- und Kreisverbandes. Huhn richtete seinen Dank an die vielen freiwilligen Helfer des Kreisverbandes Altenkirchen für die tatkräftige Unterstützung.

Ein besonderer Dank galt den Bundeswehrsoldaten auf dem Stegskopf, denn dort waren die meisten der Teilnehmer für zwei Nächte untergebracht und Huhn lobte die sehr kooperative Zusammenarbeit mit den Soldaten, die auch einen Teil der Verpflegung ihrer „Wochenendgäste“ übernommen hatten. Angereist waren die Teilnehmer des Landeswettbewerbs am Freitagabend, um am Samstagmorgen an den Start zu gehen. Schließlich galt es 28 Gruppen durch die verschieden Stationen zu schleusen.

An den Start gingen zwölf Gruppen der Stufe I, also Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren, außerdem zwölf Gruppen der Stufe II – Jugendliche von 12 bis 17 Jahren und noch vier Schulsanitätsdienste. Sie alle hatten sich zuvor auf Wettbewerben der Kreis- und später der Bezirksebene für den Landeswettbewerb qualifiziert. Aus dem Landkreis Altenkirchen nahm nur eine Gruppe an dem Wettbewerb teil, die JRK`ler aus Herdorf der Alters-Stufe I. Ansonsten kamen die Teilnehmer aus Klotten, Großfischlingen, Neuwied, Prüm, Gerolstein, Waldesch, Koblenz, Rammstein und Alzey um nur einige zu nennen. Der Wettbewerb fand zum Teil auf dem Truppenübungsplatz und zum Teil im Zentrum von Daaden statt. So wurde der Bereich Sport und Spiel in Form eines Parcours nach dem Motto „Spiel ohne Grenzen“ auf dem Stegskopf durchgeführt.

Außerdem gab es auch musisch-kulturelle Aufgaben zu lösen, wozu eine Theateraufführung mit Handpuppen zählte. Innerhalb von Daaden durchliefen die Gruppen ihre Erste-Hilfe Stationen, sowie Themen des sozialen Bereichs. Die jüngeren mussten im Bereich Erste-Hilfe zum Beispiel eine Schnittwunde an der Hand versorgen, eine Platzwunde am Kopf verbinden und eine Rippenprellung behandeln.

Bei den Teilnehmern der Stufe zwei waren die Aufgaben schon bedeutend anspruchsvoller. Da gab es einen Patienten mit massivem Nasenbluten, einen Asthmaanfall, eine allergische Reaktion und einen Jagdunfall bei dem die Person in eine Schlagfalle getreten war, zu versorgen. Außerdem noch vier Opfer eines Autounfalls, wovon das kleinste noch ein Baby (Puppe) war. Der fortwährend weinende Säugling brachte zwei junge Helferinnen sogar dazu das Lied „La-Le-Lu“ anzustimmen.

Im Anschluss an die Maßnahmen gab es immer eine kurze Besprechung mit den Schiedsrichtern. Dabei erfuhren die jungen Helfer sofort, was sie falsch oder richtig gemacht hatten. Bei dem inszenierten Autounfall leistete zudem die Jugendfeuerwehr Daaden technische Hilfe.

Die hohen Temperaturen des Wettbewerbstages verlangten allen Teilnehmern einiges ab, denn die Aktivitäten zogen sich über rund acht Stunden hin. Am späten Nachmittag gab es dann noch eine Abschlussveranstaltung im Bürgerhaus. Auf die Rückkehr ins Quartier werden sich wohl die meisten gefreut haben, denn eine Betreuerin berichtete, dass dort von der Bundeswehr drei große Bassins zur Abkühlung aufgebaut waren. Die Abreise war für den Sonntag nach der Siegerehrung eingeplant.

Die Wettbewerbe des Jugendrotkreuzes haben eine lange Tradition. Sie dienen zum einen dem gegenseitigen Kennenlernen und um anderen der Überprüfung des Ausbildungsstandes der jungen Helfer. Landesgeschäftsführer Albrecht berichtete, dass derzeit 3650 Kinder und Jugendliche im JRK des Landes aktiv sind. Die rückläufige Bevölkerungszahl aber auch hier schon für Nachwuchsschwierigkeiten sorgt. Mit den Schulsanitätsdiensten und somit der Sicherheits- uns Gesundheitserziehung an Schulen geht man seit einiger Zeit einen neuen erfolgreichen Weg. Zudem konnten im ganzen Land 5.000 Lehrer in die Erste-Hilfe Ausbildung aufgenommen werden. Eine neue Bildungsinitiative des JRK-RLP soll für einheitliche Standards in der Ausbildung sorgen. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr sei die realistische Unfalldarstellung. Außerdem habe man einen Leitfaden für das JRK entwickelt, der Übergriffe auf Kinder und Jugendliche verhindern soll. Neu ist die Bundesweite Kampagne des JRK für die Klimahilfe, die läuft unter dem Motto: „Änder was, bevor`s das Klima tut“! Abschließend sagte Albrecht dass er stolz auf das JRK des Landes sei.

 

Sieger des Landeswettbewerbs wurden in der Stufe 1: das JRK Mettendorf (Kreis Bitburg-Prüm). Das JRK Herdorf belegte den 6. Platz in der Stufe 1.

In der Stufe 2 siegte das JRK Neupotz aus dem Kreis Germersheim und sie werden vom 7. bis 9. September am JRK-Bundeswettbewerb in Berlin teilnehmen. Bei den Schulsanitätsdiensten gewannen die Schüler des Gymnasium Cochem.

Jugendorganisationen von THW und Feuerwehr üben gemeinsam

Artikel aus dem Mitteilungsblatt der VG Daaden:

 

Gemeinsam in einem BootScheuerfeld. Die THW-Jugend des Ortsverbandes Betzdorf und die Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Daaden trafen sich jetzt zu einer gemeinsamen Ausbildung an der THW Unterkunft in Scheuerfeld. Im Vordergrund stand das Kennenlernen des THW Ortsverbandes und der Einsatzmöglichkeiten des Technischen Hilfswerkes. Neben dem Aufbau und dem Betrieb der Havariepumpe des THW mit einer Förderleistung von 15000 Litern pro Minute stand eine Bootsfahrt auf der Sieg auf dem Programm. Mutige konnten sich im zweiten Teil der Ausbildung von einem Kletterturm abseilen. Im Anschluss an die Ausbildung konnten sich die Nachwuchsretter beider Organisationen mit Grillwürstchen und Getränken stärken. Die Idee zu einem Treffen kam nach einem gemeinsamen Gottesdienst der Hilfsorganisationen im November auf. Das Treffen wurde von Christine Marczak (THW) und Björn Huhn (Jugendfeuerwehr) geleitet. Beide Jugendorganisationen freuen sich nun auf das nächste Treffen im Oktober in Emmerzhausen. Dann ist die THW-Jugend bei der Jugendfeuerwehr zu Gast.

 

"Die Fahrt ging immer geradeaus"

Artikel aus dem Mitteilungsblatt der VG Daaden vom 06.07.2012:

 

Peter Pauschert als Wehrleiter verabschiedet

 

Verab. Peter PauschertNach 20 Jahren als Wehrleiter der Verbandsgemeinde Daaden wurde jetzt in einer Feierstunde im Dorfgemeinschaftshaus Derschen Peter Pauschert (Derschen) verabschiedet. Gleichzeitig wurde Matthias Theiß (Daaden) als neuer Wehrleiter in sein Amt eingeführt. „Auf der Kommandobrücke wird ein Wechsel vollzogen“, sagte Bürgermeister Wolfgang Schneider in seiner Dankesrede. Peter Pauschert habe immer seinen Mann gestanden und mit dem nötigen Weitblick gute Kompromisse ermöglicht und berechtigte Wünsche erfüllt. Auf seine ihm eigene und unnachahmliche Art habe er hervorragende Arbeit für die Feuerwehr und damit für die Bevölkerung des Daadener Landes geleistet.

Sein großer Sachverstand, gepaart mit beispielhafter Einsatzbereitschaft habe zu einer guten technischen Ausstattung und zu einem anerkannt hohen Leistungsstand der Löschzüge beigetragen. Von 1981 an für 14 Jahre auch Wehrführer des Löschzuges Derschen-Emmerzhausen-Mauden hat Peter Pauschert die Feuerwehrarbeit im Daadener Land geprägt. Er war in den vergangenen 20 Jahren als „Kapitän“ verantwortlich für Personal und Material. Pauschert bedankte sich für alle Unterstützung durch die Feuerwehrleute, die Alterskameraden und die politischen Gremien. Ein besonderer Dank ging an seine Ehefrau Doris, die seiner zeitintensiven ehrenamtlichen Tätigkeit immer mit großem Verständnis begegnet ist. Der bisherige stellvertretende Wehrleiter Matthias Theiß folgt Pauschert an der Spitze der Verbandsgemeindefeuerwehr. Bereits vor eineinhalb Jahren wurden die entsprechenden Weichen gestellt. In enger Zusammenarbeit beider Führungskräfte konnte so ein reibungsloser Übergang in die Verantwortung erfolgen. Die Zukunft des Feuerwehrschiffes sei unter der neuen Leitung auf Jahre hinaus gesichert, stellte Peter Pauschert fest. Er wünschte seinem Nachfolger für dessen verantwortungsvolle Arbeit alles Gute. Peter Pauschert, der sich große Verdienste über Verbandsgemeinde- und Kreisgrenzen hinweg erworben hat, wurde dann noch mit einer besonderen Ehrung überrascht:

Landrat Michael Lieber überreichte ihm unter großem Applaus der zahlreichen Gäste das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen. Pauscherts Impulse, so der Landrat, hätten im Landkreis Altenkirchen eine hohe Ausstrahlung gehabt. Als Beispiele nannte er die Einführung des Digitalfunks und die Unterstützung der Jugendfeuerwehren. Es sei auch dem scheidenden Wehrleiter zu verdanken, dass die Feuerwehr im Kreis so gut aufgestellt ist.

Leistungsspange für den Nachwuchs

Feuerwehr Drei Gruppen aus dem Kreis Altenkirchen waren erfolgreich
 
M Kreisgebiet. In Höhn-Öllingen und in Westerburg (für die sportlichen Prüfungen) fand kürzlich die Abnahme der Leistungsspange der Jugendfeuerwehren der Landkreise Westerwald, Neuwied und Altenkirchen statt. Insgesamt nahmen zwölf Gruppen teil. Drei aus dem Kreis Neuwied, drei aus dem Kreis Altenkirchen und sechs Gruppen aus dem Westerwaldkreis.
 
Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die ein Jugendlicher in seiner Jugendfeuerwehrlaufbahn erreichen kann. Angetreten wird nicht wie bei der Jugendflamme im Einzelwettbewerb, sondern als Gruppe. Teilnehmen dürfen alle Jugendlichen der Jugendfeuerwehr, die das 15. Lebensjahr vollendet haben. Zu den zu bewältigenden Aufgaben zählt ein Staffellauf, ein Kugelstoßwettbewerb, eine Gruppenübung (hier müssen die Jugendlichen anhand der Feuerwehrdienstvorschrift innerhalb weniger Minuten eine Wasserentnahme aus einem See oder Fluss aufbauen bis hin zur Verlegung der Schläuche für den eigentlichen Löscheinsatz), eine Schnelligkeitsübung (die Gruppe muss sieben C-Schläuche auf einer Länge von 120 Metern ohne Verdreher aneinanderkuppeln), einen Fragenkatalog gilt es zu beantworten und nicht zuletzt wurde der Gesamteindruck als Gruppe bewertet.
 
Nach langer, intensiver Vorbereitung mit ihren Jugendwarten und Betreuern konnten die Gruppen der Jugendfeuerwehr Siegtal, die gemischten Gruppen aus den Feuerwehren Steinebach, Elkenroth, Daaden (Weitefeld) und Herdorf stolz auf ihre erbrachten Leistungen sein.
 
Parallel dazu fand der Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren statt. Hier nahmen fünf Einheiten aus dem Westerwaldkreis teil. Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Hain war stolz auf alle Teilnehmer und gratulierte nach der Verleihung der Leistungsspange.
 
Ebenfalls anwesend waren der ehemalige Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Baldus, Erich Schönfelder (Feuerwehr Herdorf), Thomas Theis (Feuerwehr Steinebach) und Christian Ritter (Kreisjugendfeuerwehrwart Neuwied). Die Wertungsrichter stellten die jeweiligen Landkreise aus den nicht beteiligten Jugendfeuerwehren.

Ansturm zum Feuerwehrjubiläum

Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 18.6.2012 (Sabrina Fuchs)
 
Festwochenende Historische Uniformen, Bilderschau und Vorführungen stoßen auf reges Interesse
 
M Weitefeld. Passend zur 90-Jahr-Feier der Feuerwehr Weitefeld zeigte sich die Sonne für die Feuerwehrmänner des Löschzuges II und die Festbesucher. Hatte es samstags noch nicht so gut ausgesehen – da war die Zahl der Gäste wohl eher „schlechter als erhofft und besser, als erwartet“ (Löschzugführer Jörg Hölzemann) – sollte sich dies vom einen auf den anderen Tag ändern. Zum Glück für die 42 Helfer im Einsatz, aber auch für den Löschzug selbst, der sich zum 90. Geburtstag von seiner schönsten Seite präsentieren konnte. „Es ist toll, wie viel Interesse bei der Bevölkerung herrscht“, freute sich Hölzemann und verwies auf die vielen Schaulustigen, die sich die Einsatzfahrzeuge mal genauer anschauten oder sich in der Ausstellung historischer Uniformen gern in alte Feuerwehrzeiten zurückversetzen ließen. Eine Bildergalerie, die die Geschichte der Löschzüge Oberdreisbach und Weitefeld thematisierte, war im Vorfeld von Karl-Heinz Keßler zusammengetragen und ebenfalls an beiden Tagen ausgestellt worden.Für Aktion rund um das Feuerwehrhaus sorgte die Jugendfeuerwehr der VG Daaden, die ihr bereits vorhandenes Können unter Beweis stellte. Unter Leitung von Jugendwart Björn Huhn waren zehn Jugendliche im Einsatz, um eine eingeklemmte Person unter einem Auto heraus zu befreien. Dann durften auch die „Großen“ ran. Eine Fettexplosion der Feuerwehr Höhn zeigte, dass brennendes Öl und Wasser keine gute Mischung darstellen. Die Vorführungen wurden auch ausgiebig von den Musikern der Musikkapelle Seck (Dirigent Jörg Hastrich) bestaunt, bevor diese wieder zu ihren Instrumenten griffen und die Besucher mit volkstümlicher Musik unterhielten. Zu den Höhepunkten des zweitägigen Festes zählten die Hubschrauberrundflüge. Von dem erzielten Erlös kommt ein Teil der Reiner-Meutsch-Stiftung „Fly & Help“ zugutekommt. Die 32 Kameraden der Feuerwehr bereiten sich nun auf ihr Oktoberfest am 13. Oktober vor, bei dem auch die Musikkapelle Seck wieder dabei sein wird.
 
Lange ersehnter Zuwachs im Fuhrpark: Katastrophenschutzfahrzeug feierlich übergeben
 
Was lange währt, wird endlich gut – so könnte man kurz die Vorgeschichte des neuen Katastrophenschutzfahrzeuges der Weitefelder Feuerwehr zusammenfassen. Das 14-Tonnen-Fahrzeug sollte nämlich eigentlich schon vor 18 Jahren kommen. All die Jahre warteten die Kameraden vergeblich, doch am Sonntag war es nun endlich soweit: Beim Tag der offenen Tür wurde das 250 PS starke Gefährt nun feierlich von Landrat Michael Lieber an Löschzugführer Jörg Hölzemann übergeben. Auch der Stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Dietmar Urrigshardt, Daadens Bürgermeister Wolfgang Schneider und der Gebhardshainer Verbandsgemeindewehrleiter Peter Benner freuten sich über die mobile Verstärkung des Weitefelder Löschzugs. Das Fahrzeug verfügt über einen 5000 Liter fassenden Faltbehälter, vier Atemschutzgeräte und wird bei Großschadenslagen sowie zur Wasserförderung über lange Wegstrecken eingesetzt.